Barrierefreie Website & Online-Shop 2025: Was das BFSG für dich bedeutet

Ab Juni 2025 musst du deine Website und deinen Online-Shop barrierefrei gestalten – bist du bereit? Wenn du ein Unternehmen mit einer bestehenden Webseite oder einem Online-Shop (z. B. auf WordPress oder Shopify) betreibst, kommt mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) eine wichtige Pflicht auf dich zu. In diesem umfassenden Guide erfährst du, was das BFSG genau vorschreibt, wen es betrifft und bis wann du handeln musst. Außerdem zeigen wir typische Barrieren auf Webseiten und wie du sie beseitigst, welche Vorteile eine barrierefreie Website für dein Business bietet und wie du die technischen Anforderungen auf WordPress und Shopify umsetzen kannst. Zum Schluss positionieren wir Rockstarroom als dein kompetenter Partner für einen barrierefreien Relaunch – inklusive Call-to-Action, damit du sofort loslegen kannst.

Wichtig: Dieser Artikel ist eine allgemeine Orientierung und keine juristische Beratung. Für detaillierte Rechtsfragen zum BFSG konsultiere bitte einen Anwalt. Jetzt aber genug der Vorrede – legen wir los und machen deine Website fit für digitale Barrierefreiheit 2025!

Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist ein Gesetz, das am 28. Juni 2025 in Kraft tritt (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern) (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern). Es setzt die EU-Richtlinie „European Accessibility Act“ (EAA) in deutsches Recht um und soll sicherstellen, dass digitale Angebote privater Unternehmen barrierefrei sind – so wie es für öffentliche Stellen schon länger Pflicht ist (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern). Ziel ist es, allen Menschen die Teilhabe am digitalen Wirtschaftsleben zu ermöglichen – insbesondere Menschen mit Behinderung, älteren Personen und allen, die vielleicht weniger Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien haben (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern).

Kurz gesagt: Was bislang nur für Behörden galt, gilt nun ab 2025 auch für Unternehmen. Deine Website, dein Online-Shop oder deine App müssen so gestaltet sein, dass keine unnötigen Hürden für Menschen mit Behinderungen bestehen. Dabei geht es sowohl um digitale Produkte (z. B. E-Books, Software) als auch um digitale Dienstleistungen (z. B. E-Commerce, Buchungsplattformen) (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern).

Wen betrifft das BFSG und gibt es Ausnahmen?

Das BFSG richtet sich an nahezu alle privaten Unternehmen, die in der EU Produkte oder Dienstleistungen für Verbraucher (B2C) anbieten. Dazu zählen vor allem Betreiber von Webseiten und Online-Shops, insbesondere im E-Commerce-Bereich (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Typische Beispiele sind Online-Händler, Softwareanbieter, Banken (Online-Banking), E-Learning-Plattformen und viele mehr. Wenn du also einen Online-Shop oder eine Website hast, die sich an Endkunden richtet, bist du sehr wahrscheinlich betroffen.

Es gibt allerdings einige wenige Ausnahmen: Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und unter 2 Mio. € Jahresumsatz sind vom BFSG ausgenommen (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Rein B2B-Angebote (die ausschließlich für Geschäftskunden gedacht sind) fallen ebenfalls nicht unter das Gesetz (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Doch Vorsicht: Selbst wenn dein Unternehmen formal nicht verpflichtet wäre, lohnt sich Barrierefreiheit dennoch – dazu später mehr. Außerdem kann sich die Geschäftsstrategie ändern, und wer künftig auch Privatkunden ansprechen will, sollte von Anfang an barrierefrei planen.

Wichtig: „Barrierefrei“ bedeutet in diesem Kontext, dass dein digitales Angebot von Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe genutzt werden kann (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Pflichten für Unternehmern). Die konkreten Anforderungen richten sich nach anerkannten Standards – insbesondere den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), dazu gleich mehr.

Stichtag 28. Juni 2025: Fristen und Pflichten auf einen Blick

Der 28. Juni 2025 ist der zentrale Stichtag des BFSG. Ab diesem Datum müssen alle betroffenen Websites und Online-Shops barrierefrei verfügbar sein. Was heißt das konkret?

  • Rechtzeitige Umsetzung: Bis Juni 2025 solltest du alle notwendigen Maßnahmen umgesetzt haben, damit deine Website den Anforderungen entspricht. Warte nicht bis zur letzten Minute – je früher du dich mit der Barrierefreiheit beschäftigst, desto stressfreier wird die Umstellung.
  • WCAG 2.1 AA Standard: Das BFSG verlangt die Einhaltung der WCAG 2.1 auf Konformitätsstufe AA (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Das bedeutet, sowohl alle Level-A-Kriterien als auch alle Level-AA-Kriterien der WCAG müssen erfüllt sein, damit deine Website als barrierefrei gilt.
  • Mobile Apps: Falls du neben der Website auch mobile Anwendungen anbietest, denke daran, dass auch Apps unter das Gesetz fallen. Die meisten Anforderungen überschneiden sich mit denen für Websites.

Die 4 Prinzipien der WCAG (Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit, Robustheit) geben hier die Richtung vor (Mandatory accessible website 2025 – svaerm) (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Zum Beispiel sollen Inhalte für alle wahrnehmbar sein (mit Alternativtexten für Bilder, Untertiteln für Videos etc.), mit der Tastatur bedienbar sein (für Nutzer ohne Maus), verständlich präsentiert werden (klare Sprache, konsistente Navigation) und technisch robust sein (kompatibel mit gängigen Hilfsmitteln wie Screenreadern).

Was droht bei Nichtbeachtung? Risiken und Strafen

Die Einhaltung der Barrierefreiheit ist keine freiwillige Kür, sondern ab 2025 Pflicht – entsprechend gibt es auch Konsequenzen, wenn du dagegen verstößt:

  • Überprüfung durch Behörden: In Deutschland werden Marktüberwachungsbehörden der Bundesländer stichprobenartig prüfen, ob betroffene Unternehmen die Anforderungen einhalten (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Zusätzlich können auch Nutzer Beschwerde einreichen, wenn ihnen Barrieren auffallen (Mandatory accessible website 2025 – svaerm).
  • Aufforderung zur Nachbesserung: Wird ein Mangel festgestellt, bekommst du zunächst Gelegenheit, die Probleme zu beheben (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Hier heißt es: schnell reagieren und die Barrieren zügig beseitigen.
  • Bußgelder und Geschäftsschließung: Kommst du der Aufforderung nicht nach, drohen empfindliche Strafen. Die Behörde kann deinen Online-Betrieb im Extremfall untersagen und Bußgelder von bis zu 100.000 € verhängen (Mandatory accessible website 2025 – svaerm). Zudem sind Abmahnungen durch Mitbewerber oder Verbände nach dem UWG denkbar, wenn deine Website gegen gesetzliche Vorgaben verstößt.

Niemand möchte Kunden verlieren oder negative Schlagzeilen riskieren. Allein schon aus eigenem Interesse solltest du das Thema ernst nehmen – nicht erst, wenn die Behörde klingelt. Jetzt ist die Zeit zu handeln, um rechtliche Risiken zu vermeiden und auf der sicheren Seite zu sein.

Typische Barrieren auf Websites – und wie du sie beseitigst

Vielleicht fragst du dich: “Was macht meine Webseite denn nicht barrierefrei?” Tatsächlich gibt es eine Reihe von typischen Barrieren, die Nutzer mit Einschränkungen vom Besuch oder Kauf in deinem Online-Shop abhalten können. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Barrieren lassen sich mit relativ überschaubarem Aufwand beheben, sobald man sie erkannt hat. Schauen wir uns einige gängige Probleme und Lösungen an:

Häufige Barriere Warum problematisch? Lösungsansatz
Fehlende Alternativtexte für Bilder Blinde und sehbehinderte Nutzer können Inhalte von Bildern nicht erfassen, wenn keine Beschreibungen hinterlegt sind. Alt-Texte hinzufügen: Versehe alle relevanten Bilder mit aussagekräftigen Alternativtexten. Beschreibe kurz, was zu sehen ist oder welche Funktion das Bild hat. (Dekorative Grafiken können mit leerem Alt-Attribut markiert werden.)
Unzureichender Farbkontrast Texte mit geringem Kontrast (z. B. hellgrau auf weiß) sind für sehbehinderte oder ältere Menschen schwer lesbar. Auch bei Sonneneinstrahlung auf dem Handy-Display gehen Infos verloren. Kontraste optimieren: Stelle sicher, dass der Farbkontrast zwischen Text und Hintergrund ausreichend hoch ist (mind. 4,5:1 für Fließtext laut WCAG). Passe ggf. Farbschema oder Schriftfarbe an. Es gibt Online-Tools zum Kontrast-Check.
Keine Tastatur-Bedienbarkeit (Keyboard Navigation) Nutzer, die keine Maus benutzen können (z. B. wegen motorischer Behinderung oder weil sie einen Screenreader einsetzen), bleiben hängen, wenn Elemente nur mit Hover-Effekten oder Maus zu bedienen sind. Tastaturzugänglichkeit sicherstellen: Prüfe, ob alle Links, Buttons und Formulare mit der Tabulator-Taste erreicht werden können. Baue ggf. einen sichtbaren Focus-State ein, damit man sieht, wo man sich befindet. Wichtig ist auch ein „Skip to Content“-Link, um per Tastatur schnell zum Hauptinhalt zu springen.
Videos ohne Untertitel Gehörlose oder hörbehinderte Menschen können Audio-Inhalte von Videos nicht verstehen, wenn keine Untertitel oder Transkripte vorhanden sind. Untertitel & Transkripte bereitstellen: Ergänze Videos mit Untertiteln in derselben Sprache. Alternativ oder zusätzlich kannst du ein Text-Transkript anbieten. Das hilft übrigens auch Nutzern, die Videos lieber stumm schalten, z. B. auf mobilen Geräten.
Unklare Strukturen und Labels Screenreader-Nutzer sind auf klare Strukturen angewiesen. Fehlende Überschriften-Hierarchien oder nicht beschriftete Formularfelder führen dazu, dass sie sich nicht zurechtfinden. Saubere HTML-Struktur & Beschriftungen: Verwende logische Überschriften (H1-H6) in richtiger Reihenfolge, damit die Seite gegliedert ist. Jedes Formularfeld braucht ein korrektes Label. Verwende für Bedienelemente wie Buttons und Icons ARIA-Labels oder Titel, falls der Zweck nicht aus dem Text hervorgeht.
Pop-ups oder CAPTCHAs ohne Alternative Ein plötzlich auftauchendes Pop-up kann Screenreader-Nutzer völlig aus dem Kontext reißen. Bild-CAPTCHAs sind für Blinde ohne Alternative nicht lösbar. Zugängliche Dialoge & Sicherheitsabfragen: Verzichte möglichst auf nicht-barrierefreie CAPTCHAs (biete z. B. Audio-CAPTCHAs oder andere Lösungen an). Pop-ups und Modals sollten per Tastatur erreichbar und schließbar sein. Informiere Screenreader durch ARIA-Rollen über Dialogfenster.

Die oben genannten Punkte sind nur einige Beispiele. Es gibt natürlich noch mehr potenzielle Barrieren, von PDFs, die nicht barrierefrei aufbereitet sind, bis zu komplexen Tabellen ohne Header-Markierungen. Wichtig ist, dass du deine Website konsequent aus der Sicht eines Menschen mit Behinderung betrachtest. Moderne Accessibility-Testing-Tools (dazu später mehr) können viele Probleme automatisch erkennen. Zusätzlich ist ein Test mit echten Nutzern oder zumindest mit einem Screenreader (wie NVDA oder VoiceOver) sehr aufschlussreich.

Tipp: Mache doch mal den Selbstversuch und bediene deine Webseite nur mit der Tastatur oder lass dir den Inhalt von einem Screenreader vorlesen. Du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen, wo es noch hakt.

Mehr Umsatz, besseres Image: Die Vorteile barrierefreier Websites

Barrierefreiheit kostet Zeit und Geld – warum solltest du das also investieren, wenn du vielleicht gar nicht (gesetzlich) musst? Ganz einfach: Barrierefreiheit bringt zahlreiche handfeste Vorteile für dein Unternehmen!

  • Größere Zielgruppe & mehr Kunden: In Deutschland leben über 13 Millionen Menschen mit Behinderungen (Accessibility for websites and online shops will be mandatory for the private sector from 2025). Davon kaufen 61 % häufig online ein (Accessibility for websites and online shops will be mandatory for the private sector from 2025) – ein Anteil, der sogar höher ist als bei Menschen ohne Behinderung. Diese riesige Kundengruppe kannst du mit einer barrierefreien Seite besser erreichen. Jeder, der deine Seite barrierefrei nutzen kann, ist ein potenzieller Kunde mehr. Bedenke auch: Barrierefreiheit nützt nicht nur Menschen mit offiziellen Schwerbehinderungen. Auch Senioren mit nachlassendem Seh- oder Hörvermögen, Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen (gebrochener Arm, etc.) oder geringer digitaler Erfahrung profitieren davon. So steigerst du insgesamt deine Reichweite.
  • Besseres Nutzererlebnis für alle: Maßnahmen zur Barrierefreiheit verbessern oft die Usability generell. Klare Strukturen, gut lesbare Texte, selbsterklärende Navigation – all das freut auch Nutzer ohne Behinderung. Eine barrierefreie Website ist meist übersichtlicher, intuitiver und benutzerfreundlicher, was dazu führt, dass Besucher länger bleiben und lieber wiederkommen. Das schlägt sich positiv in Conversion Rates und Kundenbindung nieder.
  • SEO-Vorteile: Wusstest du, dass Barrierefreiheit sich auch auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt? Suchmaschinen-Crawler sind gewissermaßen „blinde Besucher“ – sie lieben klaren Code, Textalternativen zu Bildern und saubere Überschriften-Hierarchien. Durch Alt-Texte, strukturierte Inhalte und schnelle, gut bedienbare Seiten verbesserst du deine SEO. Google belohnt eine gute User Experience, und Barrierefreiheit trägt genau dazu bei. Studien zeigen zudem, dass barrierefreie Seiten im Schnitt bessere Rankings erzielen.
  • Positives Markenimage & inklusives Branding: Ein Unternehmen, das auf Inklusion achtet, sammelt Sympathiepunkte. Indem du deine Webseite barrierefrei machst, positionierst du deine Marke als fortschrittlich, verantwortungsbewusst und kundenorientiert. Du zeigst, dass dir wirklich alle Kunden wichtig sind. Das kann PR und Marketing unterstützen – zum Beispiel indem du dein Engagement für Barrierefreiheit kommunizierst. Es macht einfach einen guten Eindruck, wenn dein Online-Shop mit einem „Barrierefrei“-Siegel oder Hinweis glänzt.
  • Wettbewerbsvorteil: Noch sind viele private Websites nicht barrierefrei – laut einer Studie von Google & Aktion Mensch sind 75 % der großen deutschen Online-Shops nicht barrierefrei (Accessibility for websites and online shops will be mandatory for the private sector from 2025). Hier kannst du dich positiv abheben. Sei deinen Mitbewerbern einen Schritt voraus und nutze Barrierefreiheit als USP (Unique Selling Proposition). Kunden, die woanders auf Barrieren stoßen, werden dankbar auf dein Angebot ausweichen, das problemlos funktioniert.
  • Zukunftssicherheit & weniger rechtliches Risiko: Natürlich erfüllt eine barrierefreie Website die kommenden gesetzlichen Anforderungen, womit du Abmahnungen und Strafen aus dem Weg gehst. Du investierst also jetzt in Zukunftssicherheit. Sollte dein Unternehmen wachsen (und vielleicht aus der Ausnahmeregel für Kleinstunternehmen herausfallen) oder international expandieren, bist du mit einer barrierefreien Web-Präsenz bestens aufgestellt, um neue Compliance-Vorschriften zu erfüllen.

Wie du siehst, ist Barrierefreiheit kein reiner Kostenfaktor, sondern ein echter Gewinn für dein Business. Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht, frühzeitig in die Zugänglichkeit deines Web-Angebots zu investieren – für deine Nutzer, für dein Image und für deinen Umsatz.

(Accessibility Photos, Download The BEST Free Accessibility Stock Photos & HD Images) Barrierefreiheit bedeutet Zugang für alle: Menschen mit Behinderungen – wie hier eine Rollstuhlfahrerin am Laptop – können mit geeigneter Gestaltung gleichberechtigte Kunden deines Online-Shops sein.

Barrierefreiheit in WordPress: Plugins, Themes & Best Practices

Viele Unternehmens-Websites basieren auf WordPress – kein Wunder, denn es ist das weltweit meistgenutzte CMS. Die gute Nachricht: Mit WordPress lässt sich eine barrierefreie Website sehr gut umsetzen. Allerdings passiert das nicht automatisch, nur weil du WordPress nutzt. Du musst schon die richtigen Einstellungen treffen, ein geeignetes Theme wählen und eventuell Plugins einsetzen. Hier einige Tipps, wie du Barrierefreiheit in WordPress erreichen kannst:

  • Wähle ein barrierefreies Theme: Beim Theme entscheidet sich schon viel. Es gibt in der WordPress-Themes-Datenbank einen Filter für „Accessibility Ready“ Themes. Diese Themes wurden nach bestimmten Kriterien gestaltet, um zugänglicher zu sein (z. B. ausreichende Kontraste, Tastatur-Navigation, korrekte Verwendung von ARIA-Rollen). Beispiele für bekannte barrierearme Themes sind z. B. Twenty Twenty-One (mit Anpassungen), GeneratePress oder spezialisierte Themes von Accessibility-Experten. Falls du ein individuelles Theme nutzt, sprich mit deinem Entwickler über einen WCAG-konformen Aufbau.
  • Setze auf sinnvolle Plugins: Es gibt zahlreiche WordPress-Plugins, die dich bei der Barrierefreiheit unterstützen. Einige Plugins helfen vor allem redaktionell, indem sie deine Inhalte scannen und auf Probleme hinweisen – z. B. der Accessibility Checker (prüft Seiten und Beiträge auf WCAG-Konformität) oder WP ADA Compliance Check. Andere Plugins fügen nützliche Funktionen hinzu, wie WP Accessibility (fügt Skip-Links ein, warnt vor leeren Alt-Attributen, ermöglicht Anpassung der Schriftgröße durch den Nutzer etc.). Auch Plugins wie One Click Accessibility oder All-in-One Accessibility bieten dem Nutzer ein Panel, um Kontraste umzuschalten oder Schriften zu vergrößern. Achtung: Solche „Accessibility Toolbar“-Plugins können hilfreiche Tools sein, ersetzen aber nicht die grundlegende Verbesserung des Codes! Sie sind eher als Ergänzung zu sehen.
  • Inhaltspflege mit Bedacht: Barrierefreiheit in WordPress ist auch eine redaktionelle Aufgabe. Weise dein Team darauf hin, immer Alt-Texte für Bilder zu vergeben, Überschriften korrekt zu strukturieren und Linktexte aussagekräftig zu formulieren. Ein CMS kann viel, aber es nimmt dir nicht ab, inhaltlich für Zugänglichkeit zu sorgen. Wenn ihr mit Page Buildern (Elementor, WPBakery, etc.) arbeitet, achtet darauf, deren Output ebenfalls auf Accessibility zu prüfen – manchmal erzeugen Builder verschachtelten Code, der Nacharbeit braucht.
  • Formulare und E-Commerce (WooCommerce): Vergiss nicht, Kontaktformulare oder Shop-Funktionen barrierefrei zu gestalten. Plugins wie Contact Form 7 lassen sich mit passenden ARIA-Attribute erweitern. Für WooCommerce-Shops gibt es Extensions, die z.B. die Checkout-Prozess zugänglicher machen. Teste deinen Bestellablauf mit der Tastatur und Screenreader, um sicherzugehen, dass alle Schritte bedienbar und verständlich sind.
  • Testing und Audit: Nutze Tools, um deine WordPress-Seite regelmäßig zu testen. Der WAVE Web Accessibility Evaluation Tool (Browser-Addon) zeigt dir sofort an, wo es Probleme gibt. Google Lighthouse (integriert in Chrome DevTools) gibt einen Accessibility-Score und listet Fehler auf. Diese Tools sind ein guter Start, ersetzen aber keinen gründlichen manuellen Test. Denke darüber nach, einen professionellen Accessibility-Audit durchführen zu lassen – viele Agenturen (wie wir bei Rockstarroom) bieten so etwas an, um eine Bestandsaufnahme zu machen.

Mit WordPress kannst du also schon mit einfachen Mitteln viel erreichen. Oft sind es ein paar Plugin-Installationen, Theme-Wechsel oder kleinere Template-Anpassungen, die aus einer gewöhnlichen Seite eine barrierearme Seite machen. Wichtig ist, dass Barrierefreiheit ein Kriterium in deinem täglichen Workflow wird – vom Design über die Entwicklung bis zur Content-Pflege.

Barrierefreiheit im Shopify-Shop umsetzen – Tipps für 2025

Betreibst du einen Online-Shop mit Shopify? Auch dann betrifft dich das BFSG, denn die meisten Online-Shops müssen ab 2025 barrierefrei sein ( Barrierefreiheit auf Shopify 2025: Umfassender Guide – Tante-E GmbH). Shopify ist als Plattform schon recht fortschrittlich, aber es liegt an dir als Händler, deinen Shop richtig zu konfigurieren und ggf. Apps zu nutzen, um die Zugänglichkeit zu maximieren. So machst du deinen Shopify Online-Shop barrierefrei:

  • Nutze ein zugängliches Theme: Shopify bietet im Theme Store viele Vorlagen. Achte darauf, ein barrierefreies Theme auszuwählen – entweder vom Anbieter gekennzeichnet oder durch Reviews bestätigt. Ein gutes Theme sollte sauberen HTML-Code mit korrekten Überschriften, ausreichenden Kontrasten und ARIA-Unterstützung haben. Teste ein Demo-Theme ruhig mit einem Accessibility-Tool, bevor du dich entscheidest. Themes lassen sich auch im Nachhinein anpassen: Falls z. B. die Farbkombinationen nicht genügend Kontrast bieten, passe sie in den Theme-Einstellungen oder via CSS an.
  • Apps für Barrierefreiheit: Im Shopify App Store gibt es spezielle Accessibility-Apps, die dich unterstützen können ( Barrierefreiheit auf Shopify 2025: Umfassender Guide – Tante-E GmbH) ( Barrierefreiheit auf Shopify 2025: Umfassender Guide – Tante-E GmbH). Drei Beispiele sind EqualWeb, Accessibly und All In One Accessibility. Solche Apps fügen deinem Shop ein Widget hinzu, mit dem Nutzer u.a. Kontraste ändern, Schriftgrößen anpassen oder Screenreader-Modi einschalten können. Sie scannen teils auch deinen Shop auf Fehler. Aber Vorsicht: Verlasse dich nicht ausschließlich auf eine App. Einige automatisierte Lösungen verbessern die Zugänglichkeit, aber decken nicht alles ab. Die manuelle Optimierung – z.B. Alt-Texte zu Produkten hinzufügen – bleibt unerlässlich.
  • Produktbeschreibungen und Medien: Achte im Shopify-Backend darauf, bei jedem Produktbild einen Alt-Text zu hinterlegen, der das Produkt beschreibt. Shopify bietet dafür ein Feld an. Gestalte Produktbeschreibungen klar und strukturiert, verwende Überschriften und Listen, wo sinnvoll, damit Screenreader sie besser vorlesen können. Wenn du Videos einbindest (etwa Produktvideos), sorge für Untertitel oder beschreibe den Inhalt darunter im Text.
  • Bedienbarkeit des Checkouts: Der Checkout-Prozess bei Shopify ist teilweise fest vorgegeben, aber du hast Einstellungsmöglichkeiten. Verwende klare Fehlermeldungen (am besten Text, nicht nur rote Rahmen) in Formularfeldern. Stelle sicher, dass die Eingabefelder korrekt benannt sind (im Idealfall sind sie es out-of-the-box). Prüfe als Testkunde mit Tabulator-Taste, ob du alle Buttons (Weiter, Zahlungspflichtig bestellen etc.) per Tastatur auslösen kannst. Shopify selbst hat Interesse, den Checkout für alle nutzbar zu halten, aber Doppelkontrolle schadet nie.
  • Kontinuierliches Testen: Genau wie bei WordPress gilt: Teste deinen Shopify-Shop regelmäßig mit Tools. Nutze z.B. axe DevTools (ein Browser-Erweiterung für Accessibility-Tests) oder WAVE, um Seiten durchzuleuchten. Halte dich über Updates von Shopify auf dem Laufenden – manchmal verbessern Updates die Barrierefreiheit, oder es kommen neue Optionen hinzu (z. B. eine Einstellung für animierte Inhalte, um sie abschaltbar zu machen).
  • Schulung des Teams: Wenn du nicht alleine am Shop arbeitest, schule auch deine Mitarbeiter, z. B. im Kundenservice oder Content-Bereich, zum Thema Barrierefreiheit. Jeder sollte sensibilisiert sein, z. B. bei der Pflege von Blogbeiträgen im Shop-Magazin Alt-Texte zu setzen und leichte Sprache zu verwenden, wo möglich.

Shopify bietet dir eine solide Grundlage, aber du bist derjenige, der daraus einen wirklich inklusiven Online-Shop machen kann. Mit dem richtigen Mix aus Theme-Auswahl, Apps und sorgfältiger Inhaltsgestaltung stellst du sicher, dass ab 2025 wirklich jeder Kunde problemlos in deinem Shop stöbern und einkaufen kann.

Barrierefreier Relaunch mit Rockstarroom – Wir machen deine Website fit

Die Umsetzung all dieser Punkte klingt umfangreich? Keine Sorge – du musst das nicht allein stemmen. Hier kommt Rockstarroom ins Spiel. Als erfahrene Digital-Agentur unterstützen wir Unternehmer dabei, Websites und Online-Shops barrierefrei zu machen. Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur kontinuierlichen Betreuung sind wir an deiner Seite, damit du den Kopf frei hast fürs Kerngeschäft.

Unsere Leistungen für deine barrierefreie Website:

  • Beratung & Audit: Wir starten mit einer gründlichen Analyse deiner bestehenden Website oder deines Shops. In einem Accessibility-Audit prüfen wir nach WCAG-Standards, welche Barrieren bestehen. Du erhältst einen klaren Bericht mit Prioritäten. Gemeinsam erarbeiten wir eine Strategie, wie wir deine Website barrierefrei machen – ob durch gezielte Nachbesserungen oder einen kompletten barrierefreien Relaunch mit Agentur-Unterstützung.
  • Umsetzung & WCAG-Konforme Entwicklung: Unsere Entwickler und Designer kennen die Best Practices der Barrierefreiheit in- und auswendig. Wir passen dein Theme oder Template so an, dass es WCAG 2.1 AA entspricht. Dazu gehören z.B. semantisch korrekter Code, ausreichende Kontraste, optimierte Navigation und die Integration von ARIA-Rollen. Wenn nötig, entwickeln wir auch ganz neue WCAG-konforme Templates oder Plugins nach Maß. Gerade bei einem Relaunch planen wir Accessibility von Anfang an mit ein – nicht als Add-on, sondern als Grundprinzip des Designs.
  • Plugins, Schnittstellen & Testing: Wir wissen, welche Tools und Plugins wirklich etwas bringen. Ob WordPress-Plugin oder Shopify-App – wir wählen mit dir die Lösungen aus, die nachhaltig helfen und rechtssicher sind. Außerdem binden wir bei Bedarf externe Schnittstellen ein, z.B. für Screenreader-Optimierungen oder spezielle Accessibility-APIs. Vor dem Go-Live testen wir ausführlich: mit automatisierten Tests und manuell, ggf. auch mit echten Nutzern und verschiedenen Endgeräten. Qualitätssicherung steht an oberster Stelle, damit am Ende alles passt.
  • Schulung & Change Management: Barrierefreiheit ist ein fortlaufender Prozess. Wir schulen dich und dein Team darin, barrierefreie Inhalte zu erstellen. Dadurch bleibt deine Website auch nach unserer technischen Umsetzung barrierefrei – denn deine Mitarbeiter wissen dann, worauf sie achten müssen (etwa bei neuen Produkten im Shop oder Blog-Artikeln). Diese Empowerment-Komponente ist uns wichtig, damit Barrierefreiheit in deiner Unternehmenskultur verankert wird.
  • Langfristige Betreuung & Updates: Technik und gesetzliche Vorgaben entwickeln sich weiter. Wir bieten dir eine langfristige Betreuung an: Sei es regelmäßige Audits (z. B. jährlich ein Check-up), Updates deiner Plugins und Themes im Hinblick auf Accessibility oder Beratung bei Erweiterungen deiner Website. So bleibst du immer auf dem neuesten Stand – wenn etwa WCAG 2.2 oder 3.0 kommt, oder neue Best Practices entstehen, informieren wir dich und passen auf Wunsch alles an. Dein Online-Auftritt bleibt so dauerhaft barrierefrei und nutzerfreundlich.

Unsere Mission bei Rockstarroom ist klar: Wir machen das Web für alle zugänglich – und dein Projekt zum Erfolg. Dabei verbinden wir technische Expertise mit Verständnis für deine geschäftlichen Ziele. Barrierefreiheit wird so nicht zur Bürde, sondern zum Booster für dein Business.

Konkret: Wenn du deine Website barrierefrei machen lassen willst, dann kontaktiere uns einfach. Wir beraten dich individuell, zeigen dir Referenzen und schnüren ein passendes Paket – vom kleinen Website-Check bis zum „Full Service“-Relaunch in barrierefrei.

Fazit: Starte jetzt in eine barrierefreie Zukunft!

Die Uhr tickt: Ab Mitte 2025 ist digitale Barrierefreiheit Pflicht für die meisten Websites und Online-Shops. Doch anstatt das als lästige Pflicht zu sehen, solltest du die Chance darin erkennen. Eine barrierefreie Website bedeutet mehr Kunden, mehr Zufriedenheit, mehr Vertrauen – und das bei minimalen rechtlichen Risiken. Unternehmen, die früh aktiv werden, sichern sich entscheidende Vorteile im Wettbewerb und positionieren sich als Vorreiter für Inklusion.

Du hast nun einen Überblick über das BFSG, die Konsequenzen bei Nichtbeachtung und vor allem zahlreiche konkrete Tipps zur Umsetzung bekommen. Egal ob WordPress-Seite oder Shopify-Shop – es gibt für jedes System Mittel und Wege, Barrierefreiheit herzustellen. Wichtig ist vor allem der Wille, jetzt zu starten.

Denn sind wir ehrlich: Die Anforderungen werden nicht weniger. Nutzer erwarten immer stärker, dass Websites einfach bedienbar sind. Barrierefreiheit ist gekommen, um zu bleiben – und das ist auch gut so.

Möchtest du jetzt am liebsten direkt loslegen? Dann lass uns sprechen! Als Rockstarroom stehen wir bereit, dich auf dem Weg zur barrierefreien Website zu begleiten. Ob du eine Beratung, technische Umsetzung oder einen barrierefreien Relaunch mit unserer Agentur planst – wir sind dein Partner dabei.

Handel jetzt und mach deine Website fit für 2025! Kontaktiere uns noch heute für ein unverbindliches Gespräch. Zusammen machen wir deine Webseite barrierefrei – und dein Online-Angebot bereit für alle Kunden. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören und gemeinsam mehr Zugänglichkeit ins Web zu bringen.

Rockstarroom – Deine Agentur für barrierefreie Webseiten und Online-Shops. 🚀📈 Jetzt anrufen oder mailen und durchstarten!

Rockstarroom.com ist deine Agentur für digitale Transformation und Performance-Marketing mit Fokus auf messbare Ergebnisse. Wir verbinden kreatives Webdesign, moderne Technologien und datengetriebenes Online-Marketing zu skalierbaren Lösungen für deinen Erfolg. Von Shopify-Shops bis hin zu Automatisierungen und Growth-Strategien bieten wir dir alles, um dein Business auf das nächste Level zu heben.